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Spielbericht
zum Spiel 13 |
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LSV Neustadt/Spree
2
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SV Traktor Weißkollm
1
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Spielbericht
Um es kurz zu machen könnte man zum heutigen Tage schreiben dass wir die erste Halbzeit mit 2:0 gewinnen und unsere Gäste die letzten 45 Minuten mit 0:1 verdient für sich entscheiden, wobei wir am Ende noch um unsere Punkte zittern müssen.
Wer mich kennt weiß aber dass ich kein Freund der kurzen Worte bin…
Schon nach 6 Minuten musste der heutige Schiedsrichter Axel Görner auf den Strafstoßpunkt zeigen nachdem Karsten Haasler vom Ball getrennt wurde. René Schurmann verwandelt den nachfolgenden Elfmeter, wobei der Gästeschlussmann Ronny Bensch, noch mit den Fingerspitzen, und dem woran diese so angewachsen sind, dran war. Die nächsten Minuten werden von unserer Mannschaft dominiert und die stetigen Angriffsbemühungen finden nach 12 Minuten im 2:0 einen verdienten Abschluss. Toni Kubisch setzt sich auf der linken Seite durch, gewinnt ein 35 Meter Laufduell welches mit ein paar Metern Rückstand auf der linken Seite für ihn anfängt und mit seiner Flanke den SV Traktor Torwart zu einer unsicheren Aktion zwingt endet. Den durch den Torwartraum tänzelnden Ball verwandelt erneut René Schurmann aus 1,28 Meter zur 2:0 Führung.
Nur 2 Minuten später steht die Aluminiumumrandung des Zielobjektes einer Erhöhung des Vorsprunges im Wege, nachdem Toni Kubisch per Kopf aus 3 Metern das runde Leder in diese Richtung lenken konnte.
In den Folgeminuten kommen unsere Gäste etwas besser ins Spiel und schaffen sich somit Chancen und Freiräume. Diese verstehen wir aber gleichfalls zu nutzen und erspielen uns weiterhin auch durch die spielerischen Vorteile zwingendere Chancen, wobei der stetige Drang unserer Mannen unverkennbar war und den Ball mehr als einmal nur auf/an dem Außennetz zur Ruhe kam.
Mit dem Halbzeitpfiff stellten sich die 93 Zuschauer des Tages auf eine ruhige und sichere zweite Hälfte der Gastgeber ein. Aber irgendwie fanden die Verantwortlichen in der Gastgeberkabine die deutlicheren Worte. Im Gegensatz zur ersten Hälfte musste der hochwertige Spielball sich in den Anfangsminuten wie veräppelt vorkommen. Ähnlich der Kugel in einem Flipperautomaten wurde das runde Spielobjekt unkontrolliert und unabhängig von der Trikotfarbe des Spielers hin und her katapultiert. Unsere Gäste sind danach diejenigen welcher nach dieser Anfangsphase immer mehr Spielanteile für sich beanspruchen können. Bestärkt wird dieses Bemühen in der 54. Minute als unsere Gäste nach dem zweiten Elfmeter des Tages, wie der erste Strafstoß nicht durch grobes Foul verursacht, durch Steffen Drabon zum 2:1 aufschließen. Die folgenden Minuten lassen den LSV Anhang zittern. Erst nach einer gespielten Stunde sind wir wieder mal kurz in der Lage Akzente zu setzen. Wir führen einen Freistoß an unserer Strafraumgrenze fix aus und finden uns samt Ball im Gästestrafraum wieder, wo das Spielobjekt von der Gästeabwehr auf der Torlinie von seinem Ansinnen, unseren Vorsprung zu erhöhen, auf seinem Weg in Richtung Maschen gehindert wurde nachdem auch der Schlussmann schon passiert war.
So langsam kommen die Emotionen zum köcheln. Unsere Gäste spüren ihre Chance. Wir spielen auf einmal offen, nicht weil wir das Spiel im Griff haben sondern weil wir dem Ball teilweise hinterherlaufen oder auch viel zu oft verlieren. Und so zog mit der niedergehenden Herbstsonne, nicht wegen der fehlenden Wärme, sondern wegen der immer knapperen „Kiste“ einem jeden LSV Anhänger ein Schauer über den Rücken.
In dieser Phase nehmen wir fast nur noch unsere Gäste wahr. So wird Maik Nowotnick bei der versuchten Kopfballabwehr in der Luft befindlich durch seinen Gegenspieler gestoßen, kann somit nicht abwehren, unsere Gäste stürmen hierdurch aufs Tor und wir hoffen selbst Sekunden nach dieser Aktion noch auf den fälligen Pfiff. Glücklicherweise kam es hierdurch zu keiner Resultatsänderung. Es zeigte aber wie nah wir daran waren unsere Punkte auch auf spielerischem Gebiet oder durch solche unglücklichen Begebenheiten abzugeben. Unsere Gäste aus Weißkollm bestimmen noch immer das Spiel. Wir bekommen zwar noch unsere Chancen, so treffen wir in der 77. Minute nur das Außennetz, aber der SV Traktor ha Aufwind und wird in seinen Aktionen, wissend um Ihre Chance den Platz nicht ohne Punkte verlassen zu müssen, immer mehr beflügelt. Wir müssen uns inzwischen damit begnügen das Resultat zu sichern und vermissen die spielerische Sicherheit unserer Mannschaft welche in der ersten Halbzeit dargeboten wurde und erleben, so zumindest ich, 4 unendliche Nachspielminuten.
Bevor diese starten zeigt uns René Schurmann in der 90igsten Minute dass man aus 2 Metern durchaus auch noch am Tor vorbeischießen kann. Wobei ein Treffer zu diesem Zeitpunkt für uns eher unverdient gewesen wäre aber mal wieder unsere Probleme beim Abschluss aufzeigte.
Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle die beiden Schiedsrichterassistenten Dominique Deist und Raphael Tschepek vom HSV 1919. Beide zeigten eine sehr gute Leistung und wurden beim Verlassen unseres Vereinshauses auch von unseren Gästen persönlich gelobt! Danke und auch weiterhin viel Erfolg!
Beste Spieler:
SV Traktor Weißkollm: Steffen Drabon (Mittelfeld), Pierre Petrick (Verteidigung)
LSV Neustadt: Steven Burghardt (Torwart), Schneider Karsten (Verteidigung) |
Torschützen
| Tore |
Min. |
Schütze |
Art |
| 1 : 0 | 6. | Schurmann, Rene | Elfm. | | 2 : 0 | 12. | Schurmann, Rene | | | 2 : 1 | 54. | Drabon, Steffen | Elfm. |
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Kommentar zu Spielbericht '13'
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